Herzlich Willkommen

auf der Homepage der Bürgerinitiative Pro Baum-Friedberg21.

 

Wir setzen uns für den Erhalt der wunderschönen alten Bäume auf der Kaiserstraße in Friedberg ein. Wir möchten diese alte, historisch bedeutsame

Linden-Allee schützen und sie  durch Neuanpflanzungen ergänzen.

In Friedberg sind in den letzten Jahren viele alte Bäume verschwunden, sei es, dass sie für krank erklärt wurden, sie nicht mehr in ein einheitliches Bild passten oder sie historisch beliebig gesetzten Zeitpunkten nicht entsprachen oder neuen Blickachsen weichen mussten. Es kann nicht sein, dass im Burggarten zum Flanieren unter Linden eingeladen wird und die Allee auf der Kaiserstraße unter der wir heute schon flanieren können, zerstört wird. Sie ist Teil eines "Heimatgefühls" und das hat sich gezeigt geht vielen Bürgern so.

Es ist ein tolles Gefühl mit diesen Bäumen zu leben,  die bis zu 500 Jahre alt werden können (s. Linde am Hofgut Leustadt ).  Gerade heute in Zeiten des Klimawandels finden wir alleine die Idee, diese Bäume fällen zu wollen absurd.

Es ist an der Zeit Friedbergs "Grün" zu verteidigen und ihm eine Stimme zu verleihen.

Die Zeit von eigenwilligem gartenarchitektonischem Gestalten (s. Burggarten) muss ein Ende haben. Wir fordern Bürgerbeteiligung von Anfang an.

Zudem vermissen wir unabhängigen Sachverstand und sensiblen Umgang mit dem Lebewesen Baum. Sie gehören regelmäßig von Fachleuten gepflegt,

dann gibt es auch keine Probleme mit Häuserfassaden.

Die Friedberger lieben ihre Bäume und bezeichnen die Kaiserstraße

als ihr "Wohnzimmer".

Es gab auch Zeiten, da machten sich unsere Friedberger Politiker sogar Sorgen um das Wohlergehen der Bäume (s. Presse-Artikel). Sie waren Anlass für die letzte Umgestaltung der Kaiserstraße.

Hauptgrund dafür, dass die Kaiserstraßen-Linden verschwinden sollten, waren die Fassaden der historischen Häuser. Wie passt es da zusammen, dass über den Abriss der ehemaligen Fabrik Reuß nachgedacht wird?

Aber auch in der Housing Area wurde im Zuge der Plattmachung des ganzen Viertels der komplette Baumbestand vernichtet und das in Zarenmanier unseres Bürgermeisters Keller. Von langer Hand geplant wurden seit 2010 mit Hilfe von Scheingutachten Bäume für krank erklärt und gefällt, voran die vitalen und imposantesten Bäume- ein durchsichtiges Unterfangen. Die Baumschutzsatzung Ende 2010 auslaufen zu lassen, war ein weiterer kluger Schachzug, denn mit dieser gäbe es für uns eine rechtliche Handhabe gegen diesen Baumfrevel. Klimaschutz ist Baumerhalt und nicht 1 Stunde Licht ausschalten oder das Errichten von Passivhäusern. 

Das Viertel auch noch als grünes Viertel zu bezeichnen finden wir unerträglich.

Dass effektiver Schutz von Bäumen in Friedberg nötig ist, zeigt auch das Beispiel Ockstadt.Hier ist durch Fällen der hochstämmigen Bäume und Ersatzpflanzungen von niedrigstämmigen Plantagenbäumchen, das in Hessen einzigartige Kulturgut Streuobstwiese, noch durch EU-Gelder subventioniert, im Begriff sich in eine ausgeräumte Agrarlandschaft zu verwandeln.

(s. Link BUND Hessen) Leider sind sich auch hier die Verantwortlichen nicht der Auswirkungen ihres Tuns bewusst. 

Zum Thema Windkrafträder im Taunus finden wir es traurig, dass unsere Parlamentarier erst nach einem Besuch am Winterstein wussten, um welche zukünftigen Standorte es sich dort handelt, da sie anscheindend nicht heimatkundig sind. Wir verweisen in dem Zusammenhang auf den Verein Vernunftkraft.de, der die Meinung vertritt, man kann Natur nicht schützen, um sie gleichzeitig dafür im großen Stil zu vernichten. 

Dein Zuhause ist nicht dort, wo Du die Bäume kennst,
sondern wo die Bäume Dich kennen.

(Zitat aus Russland)

 

Aktuelles

In der ehemaligen Housing Area  geht es  richtig zur Sache (S. auch Artikel in der FR vom 17.1.14) Trotz der Ankündigung, dass der verbliebene Baumbestand nicht weiter angetastet wird (dies ist die Aussage , die wir seit Jahren hören), hat der Feldzug der Stadt gegen die Bäume, angeführt von  Bürgermeister Keller, nun seine Endphase erreicht. Auch dass laut Keller im Süden der Housing Area die Bäume auf dem stadteigenen Grundstück (für die zukünftige Kita) bleiben sollen, erweist sich als glatte Lüge und steht mal wieder unter seinem Motto: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern....". Selbst Bäume in den Randbereichen wurden in Windeseile platt gemacht. 

 

 

Aber was soll man erwarten, wenn selbst ein fürs Stadtklima essentieller und ehemals unter Denkmalschutz  stehender Park, der  ehemalige Megerlepark auf der Kaiserstraße sang und klanglos unter den Augen der zuständigen Behörden (Denkmalschutz- und Untere Naturschutzbehörde)

verschwunden ist? 

Zum Thema Bürgerbeteiligung:

Bestimmt können wir Bürger, wenn  alles zugebaut ist, Vorschläge für die Straßennamen des schönen neuen Stadtteils einsenden.... Oder wir fahren mit dem historischen Omnibus auf den (verlorenen) Spuren Elvis zwischen den Wohnblocks umher. Auf das nächste Buch unseres Bürgermeisters und die künftigen Ausstellungen über die Amerikaner in Friedberg , wenn alles plattgemacht ist, sind wir auf alle Fälle heute schon sehr gespannt..... .